Camgirl werden – Ist Camgirl der neue Traumberuf?


Dem Zeitalter Internet ist es zu verdanken, dass sich immer wieder neue Berufssparten ergeben und sich dadurch für alle Geschlechter neue Türen öffnen. Viele Frauen stellen sich die Frage, ob der Beruf des Camgirls infrage kommen könnte. Das ist auch keine Frage des Alters, denn jede Dame spricht eine andere Zielgruppe an. Daher können sich guten Gewissens und mit großem Selbstbewusstsein Frauen jeder Altersgruppe Gedanken machen, in das Erotikbusiness einzusteigen, ohne sich zu prostituieren. Das Homeoffice ist seit der Pandemie der wohl beliebteste Arbeitsort geworden. Doch nun erst mal der Reihe nach.

Was ist ein Camgirl?

Unter einem Camgirl versteht man eine Frau oder eine transsexuelle Frau, die erotischen Content produziert. Gemeint sind Bilder und Videos. Diese Inhalte stellt sie auf einer Plattform, zum Beispiel Big7, ihren Fans, Usern (= Kunden, Männer) zu Verfügung. Das ist aber noch nicht alles. Das Camgirl ist auf dieser Plattform aktiv und die Herren haben die Möglichkeit, mit der Favoritin exklusiv zu chatten und per Cam zu kommunizieren. Es steht der Frau frei, wie viel sie von sich zeigen oder preisgeben möchte. Es ist alles erlaubt, was legal ist und Spaß macht. Viele Camgirls produzieren Videos und Bilder (sogar ganz persönliche und individualisierte Videos auf Kundenwunsch) und diese können die Männer auf der Plattform erwerben.

Wie viel kann man als Camgirl verdienen?

Das ist eine Frage, die nicht mit einer genauen Summe beziffert werden kann. Es hängt davon ab, was genau das Camgirl anbietet, wie oft sie online ist und wie sie ihre Arbeit auf der Erotikplattform im Großen und Ganzen gestaltet. Folge dessen kann man zwischen 20 Euro und mehreren Tausend Euro verdienen. Hat das Girl viele Videos auf ihrer Sedcard oder auf ihrem Profil hochgeladen und die Videos werden regelmäßig gekauft, läuft das Geschäft praktisch von selbst. Wer keine Videoinhalte anbietet und sich vor allem auf das Chatten und Camen fokussiert, verdient zwar weniger, vielleicht ist dies aber der Weg, um sich gut und wohl in diesem Business zu fühlen. Es lohnt sich durchaus, dieser Tätigkeit nebenbei und in einem geringeren Umfang nachzugehen. Die Kundschaft bezahlt die Bilder, die Videos und die Nachrichten, die miteinander getauscht werden. Cam-Shows kosten mehr, da das Camgirl hier einiges von sich zeigt und preisgibt. Eine länger andauernde Chat-Unterhaltung bringt mehr Geld.

Camgirl werden

Was muss man als Camgirl tun?

Das entscheidet die Frau ganz allein. Es ist wichtig, eigene Grenzen nicht zu überschreiten und nur so weit zu gehen, wie man es mit sich selbst und eventuell der eigenen Familie vereinbaren kann. Sie kann ausschließlich schreiben, dabei handelt es sich um erotische Texte. Die Kunden tummeln sich auf der Plattform, um sexuelle Befriedigung zu erlangen. Jede Frau weiß, es ist möglich, den Mann nur in Form von einer erotischen Unterhaltung im Chat um den Verstand zu bringen. Die meisten Camgirls bieten allerdings Bilder und Videos mit an, da sie dadurch ihren Umsatz steigern. Der persönliche Kontakt ist sehr wichtig, da ein Camgirl vor allem von ihren Stammkunden lebt.

Was brauche ich als Camgirl?

Je nachdem, in welchem Umgang das Camgirl dieser Tätigkeit nachgeht, benötigt sie ein Smartphone, ein Tablet, einen Laptop oder einen Computer. Weiterhin benötigt sie eine hochauflösende Webcam, eventuell mehrere Bildschirme und Platz, um eine schöne Camshow bieten zu können. Es sollte sich um einen diskreten Ort handeln, an dem sie nicht gestört werden kann. Viele installieren sich eine Pole Dance Stange, um den Kunden ein Erlebnis der Extraklasse bieten zu können. Ein schönes, einladendes Ambiente sollte selbstverständlich sein, wenn man dem Kunden am anderen Ende der Webcam richtig anmachen möchte. Daneben benötigt sie diverses Sexspielzeug und hübsche Dessous. Das Auge isst mit und der typische Fan schaut eben gerne zu, wenn sich eine schöne Frau für ihn rekelt. Falls das Camgirl wirklich nur mit den Kunden chatten möchte, benötigt sie nicht das komplette Repertoire. Dessous sind dennoch von Vorteil, vielleicht lässt sie sich doch dazu hinreißen, ein schönes Bild in Strapsen zu machen, um ihre Kunden bei Laune zu halten. Ein Camgirl sollte eine gewisse Schlagfertigkeit und einen gefestigten Charakter haben, dieses Business ist nichts für zarte Gemüter. Dies soll heißen, dass es superliebe Kunden gibt, genauso gibt es leider auch schwarze Schafe, die sich nicht gerade von ihrer Schokoladenseite zeigen. Das gibt es wohl in vielen Berufen. Man wächst in das Business hinein und lernt schnell, Dinge nicht zu persönlich zu nehmen und wie man solchen Männern Paroli bietet.

Wie werde ich Camgirl?

Ein Camgirl zeichnet sich dadurch aus, dass sie ihre Sexualität offen lebt oder sie gerne offen leben würde. Sie ist sexuell absolut aufgeschlossen und manchmal reicht es völlig aus, wenn das nur in der Fantasie der Fall ist. Kleine Flunkereien im Profil sind bei den meisten Girls vertreten, schließlich gibt es wahnsinnig viele sexy Schnecken, die auf dieser Plattform für sich werben. Grundsätzlich hat ein Camgirl einen Hang zur Erotik, ist frivol und zeigefreudig. Das ist eigentlich schon alles. Man kann in jedem Alter (ab 18) in diesen Beruf einsteigen. Es ist keineswegs unangebracht, sich mit 40 oder 50 Jahren als Camgirl zu versuchen. Es gibt so viele Herren, die explizit und ausschließlich nach erfahrenen Frauen suchen, mit denen sie auf Augenhöhe kommunizieren können. Ein weiblicher Körper, der 50 Jahre ist, hat ebenfalls viel zu bieten und vor allem erlebt man den Sex im fortgeschritteneren Alter völlig anders als noch in seinen 20ern. Die Frauen fühlen sich freier, selbstbewusster und haben ihre Selbstzweifel hinter sich gelassen. Sie möchten genießen können und das finden Männer prickelnd und heiß. Ist ein Internetzugang vorhanden, kann sich jede bei der favorisierten Plattform registrieren und direkt loslegen.

Vor dem Einstieg: Was du vorher bedenken solltest

Bevor man mit dem Arbeiten als Camgirl beginnt, ist eine ehrliche Selbstprüfung sinnvoll. Wichtig ist vor allem, die eigenen Grenzen zu kennen und zu überlegen, welche Inhalte oder Formen der Kommunikation sich gut anfühlen und welche nicht. Auch der zeitliche Aufwand sollte realistisch eingeschätzt werden, damit der Einstieg nicht zu schnell überfordert.

Hilfreich ist außerdem ein genauer Blick auf die eigene Privatsphäre. Wer von zu Hause aus arbeitet, sollte sich mit den eigenen Rahmenbedingungen vertraut machen und darauf achten, dass der Arbeitsbereich möglichst diskret bleibt. Ebenso lohnt es sich, die jeweilige Plattform in Ruhe anzusehen, bevor man sich registriert, damit die Arbeitsweise besser einschätzbar wird.

Entscheidungshilfe: Passt dieser Weg zu mir?

Ob der Beruf passend ist, hängt stark von der persönlichen Situation ab. Wer sich vor der Kamera wohlfühlt, mit Sichtbarkeit umgehen kann und klare Grenzen setzen möchte, bringt oft eine gute Grundlage mit. Auch Geduld ist wichtig, denn nicht alles entwickelt sich sofort gleich schnell.

Ein weiterer Punkt ist der Umgang mit Öffentlichkeit und Reaktionen anderer Menschen. Wer lieber sehr zurückgezogen arbeitet oder sich schnell unter Druck gesetzt fühlt, sollte besonders sorgfältig abwägen. Sinnvoll ist außerdem die Frage, ob genug Zeit, Energie und innere Stabilität für diese Form der Arbeit vorhanden sind.

Typische Stolpersteine beim Start

Ein häufiger Fehler ist, sich zu früh zu sehr unter Druck zu setzen. Gerade am Anfang ist es besser, ruhig zu starten und die eigenen Abläufe Schritt für Schritt kennenzulernen. Ebenfalls wichtig ist es, nicht aus Unsicherheit ständig die eigenen Grenzen zu verschieben.

Auch unrealistische Erwartungen können schnell enttäuschen. Wer den Einstieg plant, sollte ihn als persönliche Entscheidung mit Entwicklungsspielraum sehen und nicht als Versprechen auf schnelle Ergebnisse. So bleibt der Start meist entspannter und überschaubarer.

Zusammenfassung

Camgirl zu werden kann für Frauen interessant sein, die eigenständig arbeiten, ihre Sichtbarkeit bewusst einsetzen und ihre Grenzen klar definieren möchten. Der Beruf umfasst je nach Ausrichtung Chat, Bilder, Videos oder Cam-Inhalte, verlangt aber auch ein gutes Maß an Selbstschutz und Entscheidungssicherheit.

Wichtig ist vor allem eine informierte und persönliche Abwägung. Wer sich vorab gut vorbereitet, die eigenen Möglichkeiten realistisch einschätzt und die passende Arbeitsweise wählt, kann den Einstieg deutlich bewusster angehen.

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