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Was verdienen Reality-Stars auf OnlyFans? Eigenangaben im Überblick

Aktualisiert am 23. Oktober 20263 Min. Lesezeit

KI-generiertes Symbolbild: Zwei fiktive erwachsene Creator vor einer Kamera, daneben Smartphone, Euro-Symbole und Umsatzdiagramm.

Kaum ein Thema sorgt im Reality-TV derzeit für so viele Schlagzeilen wie OnlyFans. Kandidatinnen und Kandidaten aus Temptation Island, Are You The One oder Promi Big Brother sprechen offen über ihre Accounts, und fast immer fällt dabei eine Zahl. Dieser Überblick sammelt, was die Stars selbst über ihre Einnahmen gesagt haben, ordnet die Angaben ein und erklärt, warum keine davon als Tatsache gelten kann. Alle Personen haben ein eigenes Porträt in unserer Rubrik OnlyFans, dort stehen auch die Quellen.

Wichtig vorab: Es sind Eigenangaben

OnlyFans veröffentlicht keine Einnahmen einzelner Creator. Was in der Presse steht, stammt aus Interviews, Podcasts, Instagram-Storys oder Screenshots, die die Personen selbst gezeigt haben. Unabhängig prüfen lässt sich davon nichts. Hinzu kommt: Oft bleibt offen, ob eine Zahl brutto oder netto gemeint ist, ob sie einen einzelnen Rekordmonat beschreibt oder einen Durchschnitt, und ob Einnahmen von anderen Plattformen mitgezählt werden. Die Plattform selbst behält rund 20 Prozent der Umsätze ein, wie unser Ratgeber Was ist OnlyFans? erklärt. Steuern, Agenturen und Produktionskosten gehen danach noch ab.

Die höchsten Zahlen

  • Francesca Morgese nannte bei Promi Big Brother 2026 die bislang höchste Summe: rund 11.000 Euro im ersten Monat, etwa 33.000 Euro im zweiten und 480.000 Euro in ihrem besten Monat. Mitbewohnerinnen zweifelten die Zahlen noch im Haus öffentlich an.
  • Anne Wünsche zeigte Ende 2023 einen Screenshot ihres Kontos mit rund 1,3 Millionen US-Dollar Bruttoumsatz. 2026 sprach sie von einem sechsstelligen Monatsumsatz über OnlyFans und BestFans zusammen, von dem nach Steuern und Gehältern ein festes Monatsgehalt für sie selbst bleibe.
  • Katja Krasavice bezifferte ihre monatlichen Einnahmen 2023 auf mindestens eine sechsstellige Summe. 2025 erzählte sie, ein einzelner Fan habe ihr über Trinkgelder und bezahlte Nachrichten insgesamt rund 216.000 Euro gezahlt.
  • Marwin Klute sprach 2026 von knapp 100.000 Euro brutto im Monat. Seine frühere Partnerin Melissa Heitmann hielt öffentlich dagegen, er komme nie über 10.000 Euro.

Mittlere Angaben und schnelle Starts

  • Julia Jasmin Rühle nannte in der RTL+-Doku „OnlyFans Uncovered“ durchschnittlich 15.000 bis 30.000 Euro im Monat über zwei Plattformen.
  • Gigi Birofio berichtete im Oktober 2026 von 10.000 Euro in den ersten zwei Tagen, betonte aber, er sehe den Account als einmalige Erfahrung.
  • Djamila Rowe nannte nach knapp einem Jahr keine Summe, sagte aber, die Einnahmen reichten zum Leben und deckten ihre Fixkosten.
  • Melissa Heitmann erklärte 2026, sie verdiene so viel wie nie zuvor, ebenfalls ohne Zahl.

Andere nennen bewusst keine Zahlen. Patrick Fabian etwa findet es bedauerlich, dass viele Realitystars über die Plattform niedrige TV-Gagen ausgleichen müssen.

Was ein Abo kostet

Den Preis legt jede Person selbst fest. Die öffentlich genannten Beispiele zeigen, wie weit die Spanne ist: Christina „Shakira“ Rusch lag 2023 bei umgerechnet 7,50 Euro im Monat, Patricia Blanco startete 2024 mit rund 15 US-Dollar, Sarah Kern 2026 mit etwa 17 Euro, Katja Krasavice nannte 2023 ein Bundle für 25 Euro. Luisa Krappmann sprach von etwa 15 Dollar je Bild. Den größten Teil ihrer Einnahmen erzielen viele nach eigener Aussage aber nicht über das Abo, sondern über bezahlte Nachrichten und Inhalte auf Anfrage.

Warum die Zahlen so auseinandergehen

Erstens zählt Reichweite: Wer aus dem Fernsehen bekannt ist, startet mit Hunderttausenden Followern und bekommt Presse, sobald der Account online geht. Zweitens ist der Start oft der stärkste Moment, weil Neugier viele zu einem ersten Abo bringt. Drittens vermischen sich Plattformen und Geschäftsfelder: Manche rechnen BestFans, Maloum, Kooperationen oder Musik mit ein. Und viertens ist eine hohe Zahl selbst ein Werbemittel, das wieder Abonnenten bringt. Wer die Angaben liest, sollte sie deshalb als Selbstdarstellung verstehen, nicht als Bilanz.

Live statt Abo

OnlyFans funktioniert zeitversetzt: Man abonniert ein Profil und schreibt Nachrichten. Wer lieber live mit einer Amateurin chatten möchte, findet auf Camportalen wie Big7 oder Visit-X Livecams, bei denen man direkt in der Show dabei ist. Welche Amateurinnen zu deinem Typ passen, zeigt unsere Typ-Suche.

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